Internationales Hopfensymposium am 5. und 6. Mai in Wolnzach (Hallertau)

Einführung und Hintergrund

Im Mai 1999 wurde vom damaligen Bundeslandwirtschaftsministerium letztmalig ein internationales Hopfensymposium durchgeführt. Veranstaltungsort war das Hopfenforschungszentrum in Hüll. Seit dieser Zeit hat sich im Bereich der Hopfenwirtschaft viel getan und verändert. Aus diesem Grund fand am 5. und 6. Mai 2008 erneut ein internationales Hopfensymposium mit dem Thema "Hopfenanbau 2020" statt. Tagungsort war das Deutsche Hopfenmuseum in Wolnzach.

Das Symposium sollte die Entwicklungen im Hopfenbau (u.a. Hopfenzüchtung, Anbauverfahren, Vermarktung, Niedriggerüstanlagen und Pflanzenschutz) und die künftigen Erfordernisse aufgreifen.

Für die deutsche Hopfenproduktion, die mit etwa 35 % Flächenanteil nach wie vor die Weltproduktion anführt, ist es von großem Interesse auszuloten, wo sich der Status quo in wichtigen Bereichen wie der Hopfenzüchtung, der Analytik, der Pflanzenschutzapplikation und nicht zuletzt der Produktionstechnik insgesamt zum heutigen Zeitpunkt befindet und wie er sich in Zukunft weiterentwickelt.

Das Hopfensymposium 2008 konnte einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den Hopfenanbau langfristig abzusichern.